Ή στραβός είναι ο γιαλός ή στραβά αρμενίζουμε
17.10.2018

Zur Arbeit des IAF - Bi-Nationale Partnerschaften

"Könnten wir uns doch nur verstehen" - Frauen in binationalen Beziehungen. In Deutschland leben heute in etwa 2 Millionen binationale Paare. Das bedeutet Herausforderungen, aber auch neue öglichkeiten für unsere Gesellschaft. Mit welchen Problemen diese Beziehungen konfrontiert werden, können sich ihre Mitmenschen nur schwer vorstellen.

IAIn Deutschland leben heute in etwa 2 Millionen binationale Paare und es werden stetig mehr. Dabei heißt binational in diesem Fall nicht nur deutsch - ausländisch. Auch Partner mit verschiedenen fremdländischen Nationalitäten wohnen gemeinsam in der BRD. Das bedeutet ein riesiges Potential an fremdländischer Kultur, die ihre Mitbürger für sich entdecken könnten. Doch was hier so einfach scheint, ist in der Realität noch schwer umsetzbar. Leicht wird es den binationalen Paaren sicher nicht gemacht. Immer wieder werden sie diskriminiert, als "schwierige Fälle" be- und damit verurteilt.

 

Und damit nicht genug:

Der alltägliche Kampf mit den Behörden und die langen Trennungen sind Schwierigkeiten, die eine solche Beziehung zum Hürdenlauf machen. In vielen Fällen sind es die Frauen, die sich selbst erklären müssen. Die eigenen Gefühle werden oft von Bürokratie überschattet, im schlimmsten Fall sogar erstickt. Sie entwickeln Strategien, ihre Partner, ihre Familie in ihren Lebensraum zu integrieren. Dabei haben sie kaum Möglichkeiten zur Orientierung, denn bisher gibt es nur wenig gesellschaftliche Anerkennung, und noch weniger legale Mittel.

 

 

Natürlich ist eine Diskussion zur Einwanderung wichtig - aber wie weit darf sie gehen? Nach welchen Kriterien wird über die Zuwanderung der im Ausland lebenden Familienmitglieder entschieden? Bisher gibt es keine allgemeingültigen Antworten, und die Gesetze, nach denen entschieden wird, sind nicht nur in Deutschland ein fortwährendes Hindernis für ein Miteinander der verschiedenen Kulturen.

 

Doch es gibt Fortschritte: im Jahr 2000 wurde von der Europäischen Kommission ein Programm erstellt, das eine Vorgabe für den Grundsatz der Gleichbehandlung ist. Gleichzeitig startete ein Programm das bis 2006 unter Mithilfe von NGO´s gegen Diskriminierung jedweder Art angehen soll.

 

Etwas spezieller ist die Initiative  www.bantaba.de - sie befasst sich mit deutsch-afrikanischen Liebesbeziehungen und schenkt der Gefühlsebene einer solchen besondere Beachtung. Frauen können dort eine sehr informative Zeitung abonnieren und sich mit anderen über ihre Erfahrungen austauschen.

 

 

Es bleibt zu hoffen, dass über das neue Zuwanderungsgesetz nicht nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten entschieden wird, sondern auch Regelungen für eine angemessene Integration enthält. An Ideen, wie man binationale Paare und Familien besser integrieren kann, dürfte es kaum mangeln. Man muss sie nur fragen, denn sie leben uns die große Politik im kleinen vor.

 

 

Hilfe und weiter Informationen gibt es hier:

- IAF

- Bantaba

- Integrationsbeauftragte


17.04.03
 von sa

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