Ή στραβός είναι ο γιαλός ή στραβά αρμενίζουμε
20.07.2018

"Wut" (Premiere)

Präsentiert von der cie. toula limnaios in Koproduktion mit der Tafelhalle Nürnberg und der HALLE TANZBÜHNE BEERLIN und mit freundlicher Unterstützung der Kulturverwaltung des Landes Berlin. 22. - 25. + 29. Nov. - 02. Dez. 2012, 20 Uhr HALLE TANZBÜHNE BERLIN

Foto: © cyan
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Termine

 

22. - 25.+29. Nov. - 02. Dez. 2012, 20 Uhr    HALLE TANZBÜHNE BERLIN

4. - 11. Dez. 2012                    Festival Panorama in Sao Paulo/Brasilien

14. + 15. Dez. 2012                                            Tafelhalle, Nürnberg

 

Über und unter der Oberfläche gären sie lange vor sich hin oder kochen über: Zorn, Rage, Agressivität, Angst, Manipulation, Ohnmacht, … - Wut ist eine der menschlichsten und unheimlichsten Emotionen. Sie nimmt uns gefangen, zieht uns in ihren Bann, ob mit Hingabe, Verausgabung oder Ablehnung – man kann sich ihr nur schwer entziehen.

 

„Wut“ ist ein Stück über Erschütterung und Protest. Es stürzt in eine Welt von Wider­sprüch­lichkeiten und zutiefst empfundener Unruhe. Eine Choreographie einer unterschwellig vibrierenden Herauf­be­schwörung und gleichzeitig etwas fiebrig Glühen­des, die eine existentielle Reibung, eine auf­brech­ende Wunde, ein Aufwallen der Wut verkörpert. Aus­gangs­punkt können Dinge sein, die einen zum Nachdenken bringen, zornig machen, uns spalten oder vereinen. In einer reizüberfluteten Zeit, in der sich die Uhren immer schneller drehen und eine Vielzahl von Infor­mationen auf uns einstürzen, ist „Wut“ eine leiden­schaftliche Antwort auf die Sprachl­osigkeit der gegen­wärtigen Gesellschaft und Welt-Wahr­neh­mung, eine Position /ein Wider­stand gegen den nebligen Zustand unserer Zeit.

 

„Verstörende Bilder menschlicher Angst, allmächtiger psychischer wie physischer Überforderung und Ohnmacht. Mensch und Welt – Welt und Menschen – die Risse, die Toula Limnaios in Zeiten der Sprach­losigkeit metaphorisch freilegt, schmerzen. ... Die cie. toula limnaios zeigt Bruch­stücke der Ver­zweiflung. Ein Tanz­theater, das in Zeiten der Geschwätzigkeit die existenzielle Sprach­lo­sig­keit them­at­i­siert, damit der Mensch in seiner existentiellen Not zur Sprache kommt. Es ist ein Tanzstück der Not am uner­träg­lichen Sein, mit jedem Verlust von Mensch­lichkeit gewinnt die Fratze des Inhumanen beängstigende Konturen.“ (Dr. K. Schmidt-Feister, Neues Deutschland)

 

 


Konzept/ Choreographie: Toula Limnaios I Musik: Ralf R. Ollertz I Tanz/Kreation: Elia López, Lisa Oettinghaus, Karolina Wyrwal, Matthew Branham, Giacomo Corvaia, Yannis Karalis I Lichtdesign: Jan Langebartels I Raum/ Kostüme: Antonia Limnaios / Toula Limnaios I Public Relations: Silke Wiethe

 

Eine Produktion der cie. toula limnaios in Koproduktion mit der Tafelhalle Nürnberg  und der HALLE TANZBÜHNE BEERLIN und mit freundlicher Unterstützung der Kulturverwaltung des Landes Berlin. Präsentiert von: Berlin Poche, Neues Deutschland.

 

                             

 

HALLE TANZBÜHNE BERLIN, Eberswalder Str. 10 - 11, 10437 Berlin,

Eintritt: 15 €, erm. 10 €, Tel.: 440 44 292, www.halle-tanz-berlin.de,  ticket@halle-tanz-berlin.de

 


Rubrik: Termine/Εκδηλωσεις
8.11.12

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