Ή στραβός είναι ο γιαλός ή στραβά αρμενίζουμε
15.10.2018

Andrij Parubij - „Massenmörder“ vom Maidan?

Die Situation ist brandgefährlich, es riecht nach Krieg – aber nicht vor der amerikanischen Haustür sondern vor der europäischen!

Andrij Parubij
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von Franz Krummbein


Das Telefongespräch zwischen der EU-Hohen Vertreterin für Außenpolitik, Catherine Ashton, und dem estnischen Außenminister Urmas Paet macht in den Massenmedien weltweit Schlagzeilen. (http://www.youtube.com/watch?v=r5mNug5_2gQ) . Dieses abgehörte Telefongespräch zwischen zwei hochrangigen EU-Politikern wirft ein völlig neues Licht auf den gewaltsamen Umsturz in Kiew.


Beide Politiker tauschen Eindrücke über die Situation in der Ukraine aus. Paet erwähnt, dass die Scharfschützen, die auf Menschen in Kiew geschossen hatten, von Leitern des Maidan angestellt worden waren. Alle Indizien, die man ihm gezeigt hatte, zeugen ihm zufolge davon, dass sowohl die Protestler als auch die Mitarbeiter der Sicherheitsorgane von ein- und denselben Scharfschützen getötet wurden.

 
Außenminister Paet: „Besorgniserregend ist, dass die neue Koalition nicht gewillt ist, die Umstände dieser Todesschüsse zu klären”. Und weiter: “Es gibt immer stärkere Erkenntnisse darüber, dass hinter den Scharfschützen nicht Janukowitsch steht, sondern jemand aus der neuen Koalition. Das haben mir die Demonstranten vom Maidan erzählt. Sie vertrauen niemandem. Sie wollen eine völlig neue Regierung.”

 
Paet spricht auch von einem Gespräch mit einer Ärztin Olga, welche die Verletzten vom Maidan behandelte. Sie soll gesagt haben, dass Regierungs-Gegner und Polizisten von den gleichen Leuten erschossen wurden.

 
„Und zweitens, was sehr störend war, diese gleiche Olga [Bogomolets] sagte auch, dass alle Beweise zeigen, dass die Menschen, die von Scharfschützen auf beiden Seiten getötet wurden, darunter Polizisten und dann die Menschen in den Straßen, dass sie von denselben Scharfschützen getötet wurden. Olga habe gesagt, für die Opposition sei es daher wichtig, dass eine Untersuchung stattfinde, wer geschossen hat. Die neue Regierung habe jedoch kein Interesse an einer Untersuchung gezeigt.

 
Wer mit den “Leitern des Maidan” gemeint ist, bleibt offen. Klar jedenfalls scheint, die Opposition. Aber wer davon? Wer also ist für diesen Schießbefehl verantwortlich? Am 12. März im Interview dem russischen Fernsehen der Ex-Chef des Sicherheitsdienstes der Ukraine Alexander Jakimenko beschuldigte den Maidan-Kommandant Andrij Parubij (jetziger Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine), für die tödlichen Schüsse auf dem  Maidan in Kiew verantwortlich zu sein. Nicht Offiziere oder Soldaten hätten auf die Demonstranten geschossen, sondern die „Bande der Unmenschen“ unter Leitung Andrij Parubij  haben den Befehl ausgeführt, das Feuer auf die eigenen Mitstreiter zu eröffnen, sagte Jakimenko. Derjenige, der genau diesen Schützen steuert, der kann in der amerikanischen Botschaft in Kiew aber auch in Washington sitzen. Es liegt nahe das die USA ihre Finger im Spiel haben, so wie bei allen anderen Dingen auch. Sehen sie sich dazu folgendes Video: http://www.vesti.ru/doc.html?id=1368925

 
Auch die Kommandanten der damals eingesetzten Einheiten von Antiterrorkräften und des Geheimdienstes beteuern, keine derartigen Befehle ausgeführt zu haben. „Wir haben niemanden umgebracht“, sagte der Leiter der Sondereinheit Omega, Anatolij Streltschenko. Es seien nur gezielte Schüsse auf die Beine der Demonstranten abgegeben worden.

 
Für das ukrainische Volk ist dieses Jakimenko-Interview ein weiterer Tiefschlag: Die Bürger der Ukraine wissen nun, dass sie von jenen „geschützt“ werden, die auf sie geschossen haben.

 

ORF-Sonderkorrespondent Christian Wehrschütz im Februar 2014 live aus Kiew berichtete: “Extremistische Oppositionelle stürmten Polizeikasernen und erbeuteten Waffenlager. Diese extremen Gruppen schickten dann Scharfschützen auf die Straßen in Kiew.” Der Westen treibt hier ein ganz bösen widerliches Spiel. Kann es sein, dass die EU eine Gruppe unterstützt, der offenkundig Kräfte angehören, die für die Scharfschützen vom Maidan verantwortlich sind, fragen Deutsche Wirtschafts Nachrichten.

 
Dies bringe die neue Koalition von Anfang an in Misskredit. Paet zufolge ist das Vertrauen der Bevölkerung zum neuen Kabinett gleich Null. Darüber hinaus gebe es Probleme mit der Gewährleistung der Sicherheit und der territorialen Integrität sowie um die Krim u.a. Parlamentsabgeordnete würden massiv unter Druck gesetzt. Nachts kämen zu ihnen „ungebetene Gäste“. Journalisten wollen gesehen haben, wie Bewaffnete direkt vor dem Parlamentsgebäude einen Abgeordneten brutal niedergeschlagen hätten.

 
Frau Ashton wirkte nicht nur sehr wenig überrascht, sie nahm es auch erstaunlich kühl: "Nun, ja … das ist, das ist schrecklich.“ Sie murmelt, dass man natürlich eine Untersuchung wollen. Sie habe auch mit Olga gesprochen und ihr gesagt, dass Olga sich darauf vorbereiten solle, eine Regierungsverantwortung zu übernehmen, etwa als Gesundheitsministerin. Ist ja klar, dass Ashton versucht die Angelegenheit herunter zu spielen und der Ärztin einen tollen Job anbietet, damit die keine Angaben macht zu den Fakten. Denn dann würde die Sache schon wieder ganz anders aussehen.

 
Die von Paet befragte Ärztin Olga Bogomolets ist nicht irgendwer, sondern eine in der Ukraine bekannte Medizinerin, in etwa so wie früher in Deutschland Marianne Koch. Bogomolets ist Professorin an der Nationalen Medizinischen Bogomolets Universität, die nach ihrem Großvater benannt wurde. Bis Oktober 2005 war sie Leibärztin des damaligen Präsidenten Wiktor Juschtschenko. 2013 rief sie ihre Studenten auf, an den Maidan-Protesten teilzunehmen und stellte sich als Ärztin zur Verfügung. Auch sie selbst galt laut Medien als »Hoffnungsträgerin der Maidan-Aktivisten« und sollte in einer neuen Regierung »Vizepremierministerin für humanitäre Angelegenheiten« werden (Stuttgarter Zeitung, online, 27.2.2014).

 
Der estnische Außenminister Paet bestätigte die Authenzität des Gesprächs tatsächlich. “Äußerst bedauernswert ist, dass es so ein Abhören überhaupt gegeben hatte”, gestand er zudem ein. Die EU-Bürokratin Ashton schweigt in sieben Sprachen. Der Kommentar ihres Sprechers zum Telefonat: „Wir reagieren nicht auf geleakte Telefongespräche“.

 
Die jüdischen Drahtzieher und ihre Dienerin Angela Merkel wollten nämlich nicht warten, bis in 12 Monaten ohnehin gewählt worden wäre. Merkel ließ sogar ihren Außenminister in die Falle laufen, denn es war schon beschlossene Sache, die Vereinbarung zwischen Janukowitsch und der kriminellen Opposition, unter Mitwirkung des BRD-Außenministers Frank-Walter Steinmeier, sofort wieder zu Fall zu bringen. Und das konnte nur mit vielen Toten erreicht werden.

 
Das gleiche Szenario hatten wir doch in Sarajevo beim Massaker auf dem Marktplatz. Man hat es den Serben in die Schuhe geschoben, damit es zu Sanktionen und zur Bombardierung der Serben kommt. Es hat sich herausgestellt, dass es bosnische Moslems waren. Sie haben die armen Menschen geopfert. So ist es auch in der Ukraine gewesen.

 
In allen diesen Fällen basiert das US-Szenario auf den gleichen Grundsätzen: die Regierungen beschuldigen, ihre eigenen Bürger getötet zu haben, die Gegner als “demokratisch” darzustellen, Sanktionen gegen die “Mörder” zu ergreifen und letztlich einen Staatsstreich durchzuführen. Jedes Mal beginnt die Bewegung mit einer Demonstration, während der friedliche Gegner getötet werden, und wo beide Seiten sich der Gewalt beschuldigen. In Wirklichkeit schießen auf Dächern platzierte Spezialeinheiten der USA oder der NATO auf die Menge und die Polizei. Dies war der Fall in Deraa (Syrien) im Jahr 2011, in Kiew (Ukraine) und in Caracas (Venezuela) diese Woche. Unglücklicherweise zeigten jedoch die in Venezuela praktizierten Autopsien dass beide Opfer, ein Gegner und einen Regierungsfreundlicher, von derselben Waffe getötet wurden.

 
Der US-Außenminister John Kerry und einige EU-Außenminister wollten dieses Thema beim Treffen mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow allerdings nicht besprechen. Das liege daran, dass die westlichen Politiker aus allen Kräften versuchen, gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

 
Der Eindruck vom Gespräch zwischen Ashton und Paet wurde durch eine Aussage des ehemaligen US-Geheimdienstlers Scott Rickard verstärkt. Er behauptet, dass die USA und die Europäische Union mehrere Jahre lang den Aufstand in der Ukraine vorbereiteten. Allein die USA haben mehr als 5 Milliarden US-Dollar ausgegeben, um die Proteste zu organisieren. Diese Investition hat sich als wirksam erwiesen.

 
Es lässt einen wundern, wozu die USA aber diese riesigen Geldsummen für die Integration der Ukraine in die EU – ihren Konkurrenten – ausgeben sollten? Allerdings klärt sich Einiges, sollte man annehmen, dass diese Geldmittel nicht für die Eurointegration und die Entwicklung der Demokratie in der Ukraine, sondern für eine Destabilisierung der an Russland grenzenden Gebiete und für die Kontrolle über das strategisch wichtige Territorium bestimmt sind.

 
Der Westen ist aber zu weit gegangen. In der Ukraine wurde Blut vergossen und es kam zu einer regelrechten Anarchie. Doch der Westen scheint weitergehen zu wollen. Es gibt bereits Hinweise darauf, dass rund 300 Söldner, unter anderem aus den USA, in die Ukraine versetzt worden sind.

 
Der berühmte US-amerikanische Politikwissenschaftler, Lyndon LaRouche, äußert sich zu den Ereignissen in der Ukraine und zur Rolle der westlichen Länder folgendermaßen: „Jetzt möchte kein Land seine Truppen in den Konflikt mit Russland einbeziehen. Es gibt aber einzelne korrupte Gruppierungen, die sich darauf einlassen könnten. Das sind wahnsinnige Menschen. Ich bin aber der Meinung, dass die meisten Militärbehörden der USA keine Konflikte wollen. Alle Handlungen, die jetzt gegen Russland unternommen werden, dienen als Provokationen für viel größere Konflikte.“

 
Lyndon LaRouche ergänzt, dass die US-Regierung die ukrainischen Nazis tatsächlich unterstütze. Russland kann in allernächster Zeit der Europäischen Union vorschlagen, eine gemeinsame Untersuchung aller rechtswidrigen Aktionen in Kiew durchzuführen. Brüssels Reaktion auf diesen Vorschlag soll die wahren Absichten des Westens bezüglich der Ukraine, die am Rande eines Bürgerkrieges steht, an den Tag bringen.

 
Augenzeugen berichten nun aber auch, dass ausgerechnet die USA dieses terroristische Treiben in der Ukraine bislang orchestriert und finanziert haben sollen. Seit Beginn der Unruhen am Maidan werde jedem Leiter des aktiven Widerstands eine Vergütung in Aussicht gestellt. 200 US-Dollar am Tag für jeden aktiven Kämpfer sollen es sein und zusätzlich noch 500 US-Dollar, wenn die Gruppe mehr als 10 Menschen betreut. Die Koordinatoren sollen bis zu 2.000 US-Dollar pro Tag für Protestaktionen erhalten mit der Bedingung, dass die untergeordnete Gruppe direkt Angriffe auf Sicherheitskräfte und Staatsorgane unternimmt. Augenzeugen sagen weiter aus, dass die Gelder über diplomatische Kanäle in die Botschaft in Kiew fließen, von dort zu den zentralen Büros der NGOs.

 
Diese Gewalteskalation hatte schon ein bürgerkriegsähnliches Ausmaß erreicht, so daß ein Aufschaukeln der Gewalt kaum noch zu vermeiden gewesen ist. Ein Gemisch aus Wut, Haß und Angst hat hier seinen Lauf genommen. Die qualitätsfreien Medien des Westens berichten dann immer davon, daß der jeweilige lokale Machthaber die eigene Bevölkerung niedermetzelt. Wer letztlich den Schußwaffengebrauch angeordnet hat, dies kann über eine Befehlskette angeordnet und/oder bereits schon Tage vorher für eine ganz bestimmte Krisensituation abgestimmt worden sein, wird sich, wenn überhaupt, nur durch eine unabhängige Kommission feststellen lassen. Wahrscheinlich das waren Unruhestifter, die von interessierter dritter Seite entsandt worden waren. Diese dritte Seite schickt immer Scharfschützen, ob nach Tripolis oder Damaskus, ob nach Kairo oder eben nach Kiew.

 
Der russische Außenminister Lawrow fordert die Aufklärung der Todesschüsse vom Maidan. Es ist zu erwarten, dass die EU versucht, das Thema unter den Tisch zu kehren. Kontrolliert wird die EU von niemandem, weil Leute wie Frau Ashton von niemandem gewählt wurden.

 

Bitte, fordern Sie die offizielle Untersuchung der Europäischen Kommission:

 
Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
Unter den Linden 78
10117 Berlin
eu-de-kommission@ec.europa.eu
Tel.:  030-2280 2000
Fax:  030-2280 2222

 
Hier gibt es noch etwas Neues vom Putsch-Premier, seinen Geldschiebern und Kriegstreibern:

https://onedrive.live.com/view.aspx?resid=C93FFF298F712278 !109&app=WordPdf&wdo=2

 

Die Situation ist brandgefährlich, es riecht nach Krieg – aber nicht vor der amerikanischen Haustür sondern vor der europäischen!


Video: Die Scharfschützen in voller Aktion. Achtung, dieser Mitschnitt enthält viele grausame Szenen, die sich in der ul. Institutskaja abgespielt haben

 

  


Rubrik: Geopolitik/Γεωπολιτικη
14.03.14
 von Franz Krummbein

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