Ή στραβός είναι ο γιαλός ή στραβά αρμενίζουμε
20.06.2018

Integrationspolitik in Deutschland und Spanien

Deutschland und Spanien beginnen eine gemeinsame Integrationsinitiative. Die Zusammenarbeit soll neue Impulse für die Integrationspolitik auf europäischer Ebene geben

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer, und ihre spanische Amtskollegin, Staatssekretärin Maria del Consuelo Rumi Ibáñez, vereinbarten eine gemeinsame Expertengruppe.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero hatten bereits im September 2006 eine gemeinsame Integrationsinitiative beschlossen.

 

Voneinander lernen

 
"Die erfolgreiche Integration von Zuwanderern ist von grundlegender Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit Europas." Dies erklärte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung im Anschluss an das Gespräch mit Rumi im Kanzleramt.
 
"Deutschland und Spanien sind  bevorzugte Ziele von Zuwanderern in der EU und stehen damit gleichermaßen vor integrationspolitischen Herausforderungen. Bei aller Unterschiedlichkeit der Voraussetzungen in unseren beiden Ländern können wir viel voneinander lernen." Der kontinuierliche Erfahrungsaustausch, insbesondere der Austausch von guten Integrationsbeispielen aus der Praxis, sei dabei von grundlegender Bedeutung. "Wir sind uns einig, dass die Integrationsbemühungen insbesondere in den Bereichen Bildung, Jugend und Arbeitsmarkt weiter vorangebracht werden müssen", betonte Böhmer.
 

Neue Impulse geben

 
"Ziel unserer Zusammenarbeit ist es, neue Impulse für die Integrationspolitik auf europäischer Ebene zu geben", ergänzte die Staatsministerin. "Die Bundesregierung setzt hier im europäischen Jahr der Chancengleichheit und im Rahmen ihrer EU-Ratspräsidentschaft einen Schwerpunkt ihrer Arbeit."
 
Böhmer verwies dazu auf die Konferenz der für Integration zuständigen Minister der EU-Mitgliedsstaaten, die im Mai 2007 in Potsdam stattfindet. Die Konferenz ist Teil des europäischen Dialogs zur Integrationspolitik, den die Bundesregierung im Rahmen ihrer EU-Ratspräsidentschaft begonnen hat.
 
Ein weiteres Arbeitstreffen zwischen Böhmer und Rumi ist in Madrid geplant.
In der Zwischenzeit soll eine Arbeitsgruppe aus deutschen und spanischen Experten ausloten, wie die integrationspolitische Zusammenarbeit beider Länder vertieft werden kann.
 

Gemeinsamkeiten

 
Staatssekretärin Rumi bezeichnete das Gespräch mit Böhmer als "intensiv und ausführlich". Sie hob hervor, beide Länder seien in der Integrationspolitik einen "qualitativen und quantitativen Schritt nach vorn" gegangen. Nachdem lange nur die negativen Aspekte von Zuwanderung beleuchtet worden seien, stehe nun die Integration als Priorität auf der europäischen Agenda.
 
Sowohl Spanien als auch  Deutschland setzten dabei auf dynamische Integrationspläne. Darin spielten Bildung, Ausbildung, bürgerschaftliches Engagement, Kultur und weitere gesellschaftspolitische Elemente eine zentrale Rolle. "Wir haben viel gemeinsam", betonte die Staatssekretärin für Immigration, "daraus ergibt sich ein weites Feld für eine gute Zusammenarbeit."

 

Weitere Infos über:

www.integrationsbeauftragte.de

 


1.03.07
 von ses

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