Ή στραβός είναι ο γιαλός ή στραβά αρμενίζουμε
22.10.2018

"Thanatos lässt bald grüßen"

Ein fiktiver, phantasievoller, kabarettistischer Sketch von Wilmont Franta aus Wien

Wilmont Franta

von Wilmont Franta


Die Redner des Stückes sind:

 

Peter Sutherland, Chef von Goldman Sachs und erster Generaldirektor der WTO, ehemaliger EU-Kommissar, Mitglied der Bilderberger-Konferenz, der Trilateralen Kommission und des European Round Table. Seit 2006 auch Berater der Güterverwaltung des Apostolischen Stuhls. Goldman Sachs ist einer der Hauptstifter des Think Tanks, dem Council on Foreign Relation.

 

Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), einst bei Goldman Sachs in Diensten.

 
Jose Manuel Borroso, EU-Kommissionspräsident


Herman Van Rompuy, EU-Ratspräsident und

 
Catherine Ashton, hohe EU-Repräsentantin für Außen- und Sicherheitspolitik und erste Vizepräsidentin der Europäischen Kommission.

Inhalt des Stückes:

 
Aus den USA kommt Mr. Sutherland, Chef von Goldman Sachs, nach Brüssel und bekommt im abhörsicheren Konferenzraum seinen obligatorischen EU-Bericht:

 
Sutherland: Freunde, läuft ́s wie geplant ?


Borroso: Chef, leider nicht ganz. Viele nichtsnutzige EU-Bürger merken langsam, was wir mit Ihnen vorhaben und gehen auch schon auf die Straße. Wir lenken sie zwar mit der Ukraine und auch mit Berichten aus Thailand ab, doch es könnte besser laufen.

 
Ashton: Es ist eigentlich noch schlimmer als es Manuel berichtet. Die undankbaren Bürgen – pardon - Bürger der EU sind uns teils auf die Schliche gekommen: Sie merken, dass wir – so wie in Cypern – langsam aber sicher, ihr Vermögen für all das von uns und unseren Helfern verzockte Geld bald zur Refinanzierung benötigen und sie bald einem Haircut unterwerfen werden. Sie haben auch bemerkt, dass wir hierzu auch schon die entsprechenden Verordnungen und Richtlinien, etc. erlassen haben. Auch die einzelnen Regierungen haben dem zugestimmt und stehen in den Haircut-Startlöchern.
 
Sutherland: Na dann, auf was warten wir noch ? Holen wir auch das Letzte noch aus ihnenraus.

 
Rompuy: Keine Angst Chef, wir warten auch nicht mehr lange. Aber wir müssen erste Erfahrungen sammeln, und dies tun wir gerade durch die Entwicklung in Griechenland. Obwohl die Griechen gerade dabei sind zu verelenden, verhalten sie sich relativ ruhig. Oppositionelle Abgeordnete wurden eh verhaftet, und jetzt schauen wir mal, wie die zusätzliche Abzocke auf Eigentumsflächen aufgenommen wird. Viele sind ja schon „weichgewaschen“, da ihnen der Strom abgedreht wurde und sie auch
schon benebelt sind vom Heizen mit organisiertem Holz durch Kohlenmonoxid. Auch die eine Million abgemeldeter Autos werden wir bald gewinnbringend nach Afrika verscherbeln können. Den privaten und staatlichen Vermögens-Rest dann einzusacken, ergibt sich dann von selbst.


Ashton: Bald können wir dort im Großengünstig absahnen und uns der meisten Dinge im Sinne von Privatisierung, selbst aneignen bzw. unseren Freunden zukommen lassen.

 
Sutherland: Aber ich höre, die Leue murren noch.

 
Ashton: Nicht mehr lange. Bald haben sie nur noch „wie komme ich zu Essen“ im Kopf und kümmern sich nicht mehr, was wir tun. Die sitzen wenn ́s nix arbeiten eh ununterbrochen vorm Fernseher und kriegen nix mit.

 
Sutherland: Ich bin erleichtert. Aber was ist jetzt mit der Bankenunion, wo doch die Negeranten-Süd-Staaten zumindest nochimmereure Finanz-Unterstützung brauchen, wo doch gar kein „Substanz-Geld“ da ist ?

 
Borroso: Wir sind auf dem besten Weg Chef, dass wir auch bald durch diverse Direktzahlungen, Haftungen und Bond-Ankäufe, und vor allem auch mit dem ESM die bisherigen Nettozahler an den Elends-Haken bekommen. Manches läuft halt nicht so schnell, wie unsere Freunde drüber den Teich erhoffen.

 
Sutherland: Aber ich höre, dass es auch in Italien und Spanien große Proteste gibt.

 
Borroso: Italien macht mir tatsächlich Sorgen, da sich dort überparteiliche Gruppen zur Forconi-Bewegung (Mistgabel-Bewegung) zusammengefunden haben, weil wir offenbar zu rasch mit unseren italienischen Freunden (z.B. Ex-Goldman Sachs-Mann Mario Monti), die
Barzahlungen teilsverboten haben und wohl – vielleicht doch zu stark – die Abgaben und den staatlichen Druck auf die Menschen zu rasch in Gang brachten. In Spanien haben wir mit Rajoy jedoch einen echten Verbündeten. Der ist gerade dabei Demos und Berichterstattungen so einzuschränken, dass kein Murren mehr aus Spanien zu hören sein wird. Auch Wasserwerfer, Tränengas und Polizeiprügel unterstützen dieses
Vorhaben ungemein. Auf diesem Gebiet sind andere EU-Länder jedoch noch säumig. Die schwadronieren halt noch von Demokratie, Rede- und Pressefreiheit und lauter solchen Sachen. Es ist einfach ekelig mit den Bürgen.
 
Draghi: Wir von der EZB haben ja eine ganz andere Stoßrichtung, die jedoch erst später richtig wirken wird. Wir überschwemmen EU-Europa weiterhin so lange mit frisch gedrucktem Geld, bis....... ja, so ist es, die Druckmaschinen verglühen. Ha, ha. Da wird das Ersparte der Menschen durch Inflation nicht nur immer weniger, auch unsere Staatsschulden werden deshalb weniger, da wir ja nicht nur die Inflation hierbei nützen
können, sondern auch den eingeführten Hauptrefinanzierungssatz von 0,25%. Da bleibt dann auch nichts mehr von den Lebensversicherungen und sonstigen (Un-)Wertpapieren über, so dass wir die Leute auch über diese Schiene ganz weich kriegen. Sie fressen uns ja jetzt schon Großteils aus der Hand und bald werden sie auch noch wimmern. Und dann kommt auch noch unser letzter Hammer mit der Deflation. Dann müssen sie ihre letzten Kröten viermal umdrehen. Ha, ha.

 
Rompuy: Unseren großen Schlag gegen das Volks-Gezocke haben wir aber jetzt erst richtig in Stellung gebracht: Durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit kommen in Kürze – die dummen Deutschen sprechen von ca. 180.000 – vermutlich um die 400.000 rumänische und bulgarische Arbeitsmigranten vor allem nach Deutschland. Da sind dann die Sozialtöpfe der eh bis zum geht nicht mehr verschuldeten Kommunen, auch nicht mehr mit
Barvorlagen oder sonstigen Krediten zu bedienen und der Michl resigniert vollends. Manche Bürger glauben jedoch noch immer, dass diese Zuwanderer – gottlob sind die Meisten von ihnen Roma und Sinti– wegen der Arbeit nach Deutschland kommen. Blöder kann man gar nicht denken, haben doch die meisten dieser Menschen bisher noch nie irgendwo sozialversicherungspflichtig und schon gar nicht weisungsgebunden gearbeitet. Sind sozusagen auch keinerlei Arbeit gewohnt, zumal sie ja auch in nichts ausgebildet sind und die wenigsten von ihnen auch schreiben können. Wir arbeiten auch ganz intensiv mit den „Gutmensch-Idioten“ zusammen, die wir schon lange mit unserem Humanitätsgedusel „geimpft“ und vereinnahmt haben. Notfalls haben wir im Talon auch noch einige Millionen Schwarzafrikaner, die nur darauf warten „hereingelassen“ zu werden. Martin Schulz, unser lieber EU-Parlamentspräsident, hat es ja schon vor einiger Zeit vollkommen richtig gesagt: „Europa muss endlich anerkennen, dass es ein Einwanderungskontinent ist“. Mit unserer Salami- und Gesindel-Kakerlaken-Taktik wird dies auch gelingen. Und ich sage immer: Einmal da, immer da. Plus Unterstützung ad infinitum. Da müssen halt die Autochthonen hackeln bis zum Umfallen. Was soll ́s ? Darüber hinaus sind meist die Frauen der Ankömmlinge – wie auch viele andere auch - im Jahrestakt stets schwanger und könnten gar keiner Arbeit nachgehen. Gut so. Wichtig ist uns nur, dass sie ihr „Harz IV-Handerl“ aufhalten können. Auch wenn die CSU murrt. Die Merkel-Regierung wird diesen Leuten die volle Unterstützung geben. Haben wir dem Merkel auch angeschafft. Dadurch ist aber sichergestellt, dass unsere Ziele viel schneller erreicht werden als ursprünglich angedacht. Wenn auch die Deutschen „Neger“ sind, haben wir es vollends geschafft. Dann denken sie nur mehr mit dem Magen. Ha, ha.

 
Sutherland: Gibt es noch eine Möglichkeit die EU-Bürger auch im Westen noch rascher ins Elend zu führen ? Schließlich wollen wir den ganzen Kuchen und nicht nur Teile. Was soll mit den unnützen Harz IV-Empfängern werden, die doch offenbar dauerhaft Unterstützung
brauchen ?

 
Ashton: Nun, vor ca. 15 Jahren haben uns Wissenschaftler erklärt, dass ca. 20 – 25% aller erwerbsfähigen Menschen nie wieder im Arbeitsprozess gebraucht werden. Dies entspricht ungefähr der Zahl jener, die derzeit tatsächlich keine Arbeit mehr haben und unsere Gewinnmaximierungen durch Unterstützungszahlungen schmälern. Wir arbeiten aber bereits daran, diese Menschen zu entsorgen. „Thanatos lässt bald
grüßen“ (siehe PS). Mehr verrate ich nicht. Mit der Vogel- und Schweinegrippe, sowie mit den Chemtrails - da brauchen wir viel zuviel Quecksilber - ist es uns doch noch nicht gelungen, das Geplante zu erreichen. Lediglich die Komplett-Vertrottelung der Massen haben wir durch Fernsehen und Medien geschafft. Restintellektuelle gibt es zwar noch, aber auch die schaffen wir noch. Notfalls kriminalisieren wir sie. Ausgespäht sind sie ja schon. Und oftmals hilft auch die „Nazi-Keule“ und ihre Reputation ist im Arsch. So was hat immer geklappt. In Österreich sind wir gerade dabei, in den Schulen, das Sitzenbleiben, das
Aufgabeschreiben und das Benotetwerden abzuschaffen. Das ist ein echtes Zombie-Zukunfts-Programm was wir dort laufen haben. Wenn die Wirtschaft diese Harz IV-Fresser nicht mehr benötigt – ich sage es ganz offen - dann fort mit ihnen.

 
Sutherland: Wie habt ihr Euch eine Lösung mit den 60% Jugendarbeitlosen in Griechenland und Spanien, und den 40% in Italien vorgestellt ?

 
Ashton: Nun, wir haben lange beraten und vor kurzem eine kleine „Feigenblatt-Unterstützung“ zugesagt. War nur zur Beruhigung, hat jedoch gewirkt. Die einzige und nunmehr auch von uns ernsthaft angedachte Lösung ist, dass wir sie – speziell wenn es kracht – in Uniformen stecken werden und dorthin führen, wo sie selbst dann daran
glauben, diese, ihnen gestellte Aufgaben mit einer Militärwaffe erledigen zu müssen. Könnte Zentralafrika oder auch direkt in Mali sein. Auch der Sudan stünde ihnen offen. Da sind wir uns noch nicht ganz einig in welches Krisengebiet mit ihnen. Auch fabrizieren wir in nächster Zeit ja auch noch gemeinsam mit unseren transatlantischen Goldman-Sachs-
Leuten und sonstigen Partnern andere Krisenherde. Syrien ist uns ja voll in die Hosen gegangen. Trotzdem bleibt noch viel „Uniform-Spielraum“ für diese jetzt schon zukunftslose und verlorene Generation. Eigentlich schade, aber was soll ́s.

 
Sutherland: Ich bitte Euch, einiges könnte noch schneller gehen – da täten doch noch einige paar zusätzliche Abgabenlasten wie in Griechenland das Ganze beschleunigen, so dass sich die Leute gegenseitig im Sinne von Bürgerkriegen ausschalten. Da steigt dann
auch die Kriminalität und die Selbstmordrate, was uns ja in die Hände spielt. Im Kleinen haben wir doch das alles schon durchgespielt. Das hat geklappt. Ihr seid doch alle Machiavellisten und wisst doch, was Sache ist. Auch die offenen EU-Grenzen spielen uns in die Hände. Sogar viele Kranke in Griechenland gehen derzeit durch akute Finanznot – da haben wir schon ein bisschen Deflation reingemischt – über den Jordan.

 
Ashton: Wir arbeiten daran und legen sogar noch einen drauf, da wir ja auch die Migranten- und Asylanten-Karte spielen. Da wird der Unmut der Menschen recht bald zum „Selbstläufer“ und wir brauchen beim Stechen und Hauen, nur mehr zuzusehen. So etwas läuft natürlich am besten mit verschuldeten Arbeitslosen-Gesindel, das dann nicht mehr ein noch aus weiß. Da schalten wir auch noch Psychopaten – pardon – Psychologen ein, die uns auch noch helfen, das Ganze anzuheizen.

 
Draghi:Unseren europäischen Zentralbänkern ist zu Ohren gekommen, dass viele Leute ihr Geld in die berühmten „Rettungsboote“, Gold & Silber „umrubbeln“. Wir lassen sie diesbezüglich so lange gewähren, bis der von uns derzeit hinuntermanipulierte Goldpreis wieder „explodiert“. Dann gibt’s wieder ein Goldverbot und der Staat bekommtdann für wertlose Kröten den ganzen Gold-Klunker der Leute. Alles noch vor der Währungsreform.
Auch planen wir eine eigene EU-Steuer einzuführen. Als „Vorspeise“ gibt’s in Deutschland noch die Autobahnmaut für alle. Ha, ha.

 
Sutherland:
Freunde, ich sehe, Ihr seid am richtigen Weg. Ich werde nach hause berichten. Vergesst nicht die Menschen – auch die Jäger - legislativ zu entwaffnen. Arbeitet auch ordentlich mit der „Arbeitslosen-Keule“ und wenn es angezeigt ist, dann auch schon mal mit „Hunger-Ängsten“. Noch zwei oder dreimal im TV den Film „Hungerwinter 1946/47“
gezeigt und die Flatulenz setzt ein. Dies alles täte unsere transatlantischen Interessen sehr stark beschleunigen. Die kommende und gerade in Vorbereitung befindliche Diktatur der Finanzeliten wird es Euch danken. Ich enteile in Freuden.

 
Wilmont Franta
Wien, am 1. Jänner 2014

 

PS: Der Titel des Stückes „Thanatos lässt bald grüßen“ ist nicht zufällig gewählt, sondern hat seine Basis im Beitrag mit dem Titel „Krisendiagnose: Unsere Zivilisation vor dem Höllensturz“ http://krisenfrei.wordpress.com/2013/12/26/krisendiagnose-unsere-zivilisation-vor-dem-hollensturz/
wo am Schluss von den 10 Wissenschaftlern der Satz vermerkt ist: Die Professoren gehen davon aus, dass die Staatsschulden nie beglichen werden – jedenfalls nicht mit Geld, wohl aber wahrscheinlich mit Menschenleben. ........

 
Ing. Wilmont Franta ist Sicherheitspädagoge in Wien, „Eingetragener Mediator“ im Bundesministerium für Justiz, als Bauingenieur auch ausgebildete Sicherheitsfachkraft (SFK) nach ASchG, Brandschutzbeauftragter und Betrieblicher Ersthelfer. Franta beschäftigt sich auch mit Kriminalprävention und ist Inhaber aufrechter Waffentraggenehmigungen für drei europäische Länder (Ö, CH, D) und hierzu auch umfänglich ausgebildet.


Affirmative, kritische oder auch beleidigende oder böse Zuschriften bitte an:
ing.w.franta@sicherheit-mediation.com


Rubrik: Meinung/Γνωμη
31.07.14
 von Wilmont Franta

Drucken        Hoch